Humanismus – Bildung – Demokratie

 

Das Erbe Micha Brumliks, sel. A. (1947 – 2025)

12. November 2026 um 19.30 Uhr
Katholische Akademie in Berlin


Anlässlich des ersten Todestages von Prof. Dr. Micha Brumlik, sel. A., würdigen wir mit der diesjährigen Rabbiner-Brandt-Vorlesung seinen unermüdlichen Einsatz für Humanismus, Bildung und Demokratie. Der Erziehungswissenschaftler, Publizist und herausragende Kenner der jüdischen und christlichen Traditionen engagierte sich jahrzehntelang im interreligiösen Gespräch, das ihm wesentliche Impulse verdankt. Dafür zeichnete ihn der Deutsche Koordinierungsrat 2016 mit der Buber-Rosenzweig-Medaille aus.


Zusammen mit Freundinnen und Weggefährten erinnern wir an Leben und Werk von Micha Brumlik.



Anmeldung zur Rabbiner-Brandt-Vorlesung 2026 in Berlin

Vorlesung: Prof. Dr. Asher D. Biemann, Charlottesville, Virginia (USA)

 

Podiumsgespräch: Prof. Dr. Asher D. Biemann, Dr. Jessica Schmidt-Weil, Berlin, Dr. Christian Staffa, Berlin und Dagmar Mensink, Frankfurt am Main; Moderation: Dr. Gesine Palmer, Berlin


Die gesamte Veranstaltung findet auf deutsch statt

Prof. Dr. Asher D. Biemann lehrt nach Stationen in Frankfurt, Wien und Harvard moderne jüdische Philosophie und Geistesgeschichte an der University of Virginia. Er ist Herausgeber der Sprachphilosophischen Schriften Martin Bubers in der Martin Buber Werkausgabe (2001) und Autor zahlreicher Bücher. 2009 erschien „Inventing New Beginnings: On the Idea of Renaissance in Modern Judaism“, 2016 „Michelangelo und die jüdische Moderne“ (engl. 2012). Mit dem Humanismus beschäftigt sich Asher Biemann seit Langem, u. a. in seinem 2025 erschienenen Essay „Die verlorene Einheit des Menschengeschlechts: Zu einer Figur (deutsch) jüdischen Denkens um 1945“.

 Platzhalter für Dagmar Mensink

Koordinatorin für religionspolitische Grundsatzfragen in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und gemeinsam mit unserem jüdischen Präsidenten Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama Leiterin des Gesprächskreises „Juden und Christen“ beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken


 

Jessica Schidt-Weil

Dr. Jessica Schmidt-Weil studierte Lehramt und promovierte bei Micha Brumlik zum Thema „Jüdische Identität und Religionsunterricht“. Nach zehnjähriger Lehrtätigkeit an der jüdischen Schule Isaak E. Lichtigfeld/Philantropin in Frankfurt am Main wechselte sie nach Berlin, wo sie heute an einer staatlichen Schule unterrichtet. Sie war u. a. Micha Brumliks Nachfolgerin  als Dozentin für Jüdische Religionspädagogik an der School of Jewish Theology. Heute ist sie  Repräsentantin der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und stellvertretende jüdische Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit-Berlin.

Dr. Christian Staffa

Dr. Christian Staffa ist Beauftragter der EKD für den Kampf gegen Antisemitismus, Studienleiter für Demokratische Kultur und Kirche der Evangelischen Akademie zu Berlin, christlicher Vorsitzender der AG jüdisch&christlich beim Deutschen Evangelischen Kirchentag, Mitglied im Sprecher:innerat der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung AMCHA, Mitglied des Kuratoriums des Instituts Kirche und Judentum, Mitglied im Beirat des Jüdischen Bildungswerkes für Demokratie – gegen Antisemitismus sowie im Expert*innenkreis Antisemitismus des Berliner Senats und vertritt die EKD in der Moses-Mendelssohn-Stiftung in Halberstadt. 



Moderation: Dr. phil. Gesine Palmer 


Dr. Gesine Palmer schloss ihr Studium der Ev. Theologie, Judaistik und Allgemeinen Religionsgeschichte 1996 mit der Dissertation „Ein Freispruch für Paulus. John Tolands Theorie des Judenchristentums“ ab. Nach akademischen Positionen an der FU Berlin und der FEST Heidelberg arbeitet sie seit 2007 als selbständige Publizistin, Rednerin und Moderatorin im Büro für besondere Texte Berlin. Von 2021 bis 2025 war sie zusätzlich Projektreferentin an der Katholischen Akademie in Berlin.


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